Gaming als Kulturgut: Wir bringen Videospiele ins Museum

Mit seinem Projekt safeinthe.sh verfolgt Mathias eine klare Vision: Videospiele nicht nur als Unterhaltung zu betrachten, sondern als bedeutende kulturelle Artefakte zu bewahren, zu dokumentieren und weiterzugeben.

Seit seiner Kindheit sind Games ein fester Bestandteil seines Lebens. Angefangen mit dem Game Boy, haben ihn Klassiker wie Final Fantasy VII, Pokémon Rot & Blau, Time Crisis, Kingdom Hearts, Need for Speed und The Legend of Zelda nachhaltig geprägt. Für Mathias waren Videospiele dabei stets mehr als nur ein Hobby – sie sind ein Rückzugsort, ein Safe Space, eine Möglichkeit, dem Lärm des Alltags zu entfliehen.

Genau aus dieser persönlichen Verbindung heraus entstand safeinthe.sh. Im Zentrum des Projekts steht eine kuratierte Sammlung, die über das bloße Sammeln hinausgeht. Es geht um Ausstellungen, Archivformate und Inhalte, die Spiele in ihrem kulturellen Kontext einordnen, ruhig, respektvoll und mit einem nachhaltigen Ansatz.

Ein bedeutender Meilenstein ist nun erreicht: Mathias kann offiziell eine Zusammenarbeit mit dem Retro Gaming Museum Wien verkünden. Teile seiner Ausstellung sind dort bereits zu sehen, darunter auch seine umfangreiche Pokémon-Sammlung sowie weitere ausgewählte Exponate.

Für ihn ist dieser Schritt mehr als nur eine Kooperation – er ist ein klares Signal: Videospiele gehören ins Museum und in die kulturelle Öffentlichkeit. Sie sind Teil unserer Geschichte und verdienen die gleiche Wertschätzung wie andere Kunst- und Kulturformen.

Und das Projekt steht erst am Anfang. In naher Zukunft sind weitere Kooperationen, Partnerschaften mit Publishern sowie neue Formate geplant, die das Thema Gaming als Kulturgut noch stärker in den Fokus rücken sollen.

Zum Abschluss richtet Mathias seinen Dank an das Retro Gaming Museum Wien und blickt voller Vorfreude auf das, was noch kommt.